Produkte > Schleifen - Diamant- und CBN-Schleifscheiben > Einleitung
Die Scheibe sollte nun nach der Flanschmontage und dem Auswuchten auf völligen Rund- bzw. Planlauf des Belages abgerichtet werden.
Diamant
Diamantscheiben werden am vorteilhaftesten mit einer „gebremsten“ Siliziumkarbidscheibe abgerichtet. Auf diese Weise wird die Bindung abgeschliffen, bis die Scheibe die gewünschte Form hat. Dazu wird die gebremste Abrichtscheibe ca. 15 Grad schräg zur Diamantscheibe auf die Magnetplatte gespannt. Während des Anfahrens muss die Abrichtscheibe von Hand mitgedreht werden, bis die Diamantscheibe greift und den Antrieb übernimmt. Die Zustellung sollte pro Hub ca. 0.01 bis 0.03 mm betragen und muss so oft wiederholt werden, bis die Diamantscheibe an der ganzen Umfang- bzw. Stirnfläche absolut Rund- bzw. Planlauf aufweist. Danach sind kunststoffgebundene Scheiben direkt verwendbar. Metallgebundene Scheiben müssen jedoch vor einem Einsatz noch mit einem feinkörnigen, weichen Abziehstein geöffnet werden.
Topf- und Tellerscheiben konnen auch auf einer Stahlplatte, welche mit Siliziumkarbid in der Körnung von 80 - 120 micrometer bestreut ist, mit massigem Druck unter kreisender Bewegung von Hand abgerichtet und geöffnet werden. Bei diesem Verfahren ist besonders auf Parallelität des Belages zur Anlagefläche der Scheibe zu achten.
CBN
CBN-Scheiben können auf mehrere Arten abgerichtet werden:
Wurde eine CBN-Scheibe mit einer der drei ersten Methoden abgerichtet, ist ein nachträgliches Öffnen der Bindung unbedingt notwendig. Um sicherzugehen, dass genügend Spanraum vorhanden ist, sollte kontrolliert werden, ob sich die einzelnen Schleifkörner deutlich vom Belag abheben.
Das Öffnen kann durch folgende Arten erreicht werden:
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