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Beispiele für Sonder-Schleifverfahren

Produkte > Schleifen - Korund- und Siliziumkarbid-Scheiben > Schleif-Anwendungen

Zahnflanken

Das Zahnflankenschleifen ist eine sehr anspruchsvolle Aufgabe, da hier einige für den Schleifprozess ungünstige und sich widersprechende Anforderungen aufeinandertreffen:

  • die Stähle sind meist hochlegiert und gehärtet

  • Oberfläche und Geometrie bewegen sich in sehr engen Toleranzen

  • es dürfen keine Oberflächenfehler und Überhitzungen auftreten

  • die Kontaktfläche mit dem Werkstoff ist sehr gross


Drei Schleifverfahren können unterschieden werden:

  • Maag: zwei Tellerschleifscheiben, Trockenschliff

  • Höfler, Niles: beidseitig am Umfang 20 % abgeschrägte Schleifscheiben

  • Reishauer: Schleifscheiben mit ein- oder zweigängigem Schraubenprofil

Gewinde

Gewinde und Bohrnuten werden heute meist im Vollschnittverfahren (z. B. Gühring) erzeugt. Die Wahl der Körnung und Härte ergibt sich hier durch Steigung und Feinheit des Profils. Der abgebildete Gewindebohrer wird mit einer keramischen Schleifscheibe in weissem Edelkorund bei einer Umfangsgeschwindigkeit von 80 m/s hergestellt.

Federn

Beim Federnendenschleifen ist die schwer zu realisierende Kühlung die technische Herausforderung. Der sehr schnittige Sinterkorund hat daher in letzter Zeit grosse Verbreitung gefunden.
Die Zusammensetzung der Schleifscheibe wird festgelegt gemäß

  • Stahlqualität und Wärmebehandlung

  • Durchmesser des Drahtes und der Feder

  • geforderter Geometrie

Daraus ergibt sich stark vereinfacht:

  • kleine Federn bzw. dünner Draht: formhaltige relativ harte Scheiben in Keramikbindung

  • grosse Federn bzw. dicker Draht: grobkörnige, poröse, weiche Scheiben in KunstharzbindungProfilhaltigkeit zu erreichen.

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